Seefernaufklärer BRÉGUET ATLANTIC BR 1150

Für den Bau eines einheitlichen Seeaufklärungs- und Anti-U-Boot-Flugzeugs entschloss sich der NATO-Rat 1956.
Dieser Aufklärer sollte der Nachfolge für den LOCKHEED P2V-7 NEPTUNE sein.
Großbritannien, Belgien und die USA zogen sich aus diesem Gemeinschaftsprojekt zurück.
Die verbleibenden Beteiligten bildeten 1959 ein Konsortium mit Namen SECBAT (Société Européenne pour la Construction du Breguet ATLANTIC).
Dieses Konsortium bestand aus Frankreich, Belgien, Niederlande und Deutschland und der Flugzeugentwurf wurde unter dem Namen BR 1150 Atlantic geführt.
Bei der BRÉGUET ATLANTIC BR 1150 handelte es sich seinerzeit weltweit um das einzige Flugzeug, das von Anfang an ausschließlich für dieses Aufgabenspektrum gebaut wurde.
Seeaufklärer wurden anderweitig auf der Basis von zivilen Flugzeuge entwickelt.
Die BRÉGUET ATLANTIC BR 1150 sind bei der Deutschen Marine bereits ausser Dienst gestellt.

Technische Daten
Länge: 31,7 m
Spannweite: 36,3 m
Höhe: 4,0 m
Breite: 2,9 m
Geschwindigkeit: 570 km/h
Reichweite: 4.300 Seemeilen/5.000 km
Flughöhe: 9.145 m
Leergewicht: 24.000 kg
Startgewicht: max. 43.200 kg
Antrieb: 2 x Rolls-Royce RTY.20 Tyne-Mk-21-Turboprop mit je 6.120 PS
Besatzung: 12

Bewaffnung
8 x Torpedos( Mk 46), später Mu 90 im Zulauf im Zulauf, Wasserbomben
Insgesamt 9.050 kg
davon intern: 3.300 kg
davon extern an zehn Aufhängestationen: 5.750 kg